Ohne Ticket, ohne Schranke und trotzdem kostenpflichtig parken: In immer mehr Parkhäusern und auf immer mehr Parkplätzen funktioniert genau das. Dahinter steckt automatische Kennzeichenerkennung. Mobility Hub setzt diese Technologie ein, damit Parken bequem und stressfrei bleibt.
Wie das genau abläuft, erklären wir hier.
Was steckt hinter automatischer Kennzeichenerkennung?
Bei der Parkplatzverwaltung tut sich gerade viel, und Parkende profitieren davon. Moderne Technik ersetzt nach und nach Schranken, Papiertickets und die gute alte Parkscheibe. Die Kerntechnologie dahinter ist die automatische Kennzeichenerkennung.
Sie taucht auch hinter Abkürzungen auf: ALPR (Automatic License Plate Recognition) oder ANPR (Automatic Number Plate Recognition), manchmal auch AVI (Automatic Vehicle Identification) oder CPR (Car Plate Recognition). Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Alle diese Begriffe bezeichnen ein und dieselbe Technologie, die nahtloses und unkompliziertes Parken möglich macht. Im Deutschen ist auch von automatischer Nummernschilderkennung oder Kennzeichenerfassung die Rede.
Wie funktioniert die smarte Kennzeichenerfassung?
Mobility Hub setzt eine Lösung ein, die Ihnen das Leben leichter macht. So läuft sie ab:
- Kameras erkennen das Kennzeichen: Fährt ein Auto an der Ein- oder Ausfahrt eines Parkplatzes in den Erfassungsbereich einer Kamera, erkennt die Kamera das Kennzeichen in ihrem Blickwinkel und nimmt ein Foto des Nummernschildes auf. Wichtig: Wer das Auto fährt oder wer darin sitzt, ist dabei nicht erkennbar. Ihre Privatsphäre bleibt geschützt.
- Künstliche Intelligenz liest das Kennzeichen: Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) wird Ihr Kennzeichen aus dem Foto ausgelesen. Gespeichert wird es zusammen mit dem genauen Zeitpunkt Ihrer Ein- und Ausfahrt.
- Die Parkdauer wird berechnet: Aus diesen Daten berechnet das System automatisch, wie lange Verkehrsteilnehmende geparkt haben. Bezahlt wird also immer nur die tatsächliche Parkzeit.
Was gehört noch zum digitalen Parken mit Mobility Hub?
Das Praktische am digitalen Parken: Nutzerinnen und Nutzer bemerken kaum etwas davon. Wichtig sind zwei Dinge.
- Deutliche Schilder: Sie informieren über die datenschutzkonforme Kennzeichenerkennung und erklären die geltenden Parkregeln.
- Je eine Kamera an Ein- und Ausfahrt: Sie scannt Ihr Kennzeichen, und das war es auch schon fast.
Den Rest erledigt die Software im Hintergrund. So lässt sich zum Beispiel zuverlässig sicherstellen, dass eine Höchstparkdauer eingehalten wird, ganz ohne Parkscheibe.
Kommt ALPR auf kostenpflichtigen Parkflächen zum Einsatz, stehen in den meisten Fällen zusätzlich Automaten mit Touchscreen und einfacher Menüführung bereit. Meist lässt sich der Parkaufenthalt auch bequem per Smartphone bezahlen. Das macht Parken besonders flexibel und modern.
Regelverstöße erfasst das System automatisch
Mit ALPR werden Regelverstöße automatisch erfasst, und die Parkplätze werden fairer und effizienter genutzt. Auf Flächen, auf denen Parkende direkt nach der Einfahrt einen Parkschein lösen und gut sichtbar im Fahrzeug auslegen müssen, wird meist nur sporadisch kontrolliert. Das verlockt Einzelne dazu, auf den Kauf eines Parktickets zu verzichten, und oft folgen daraus keine Konsequenzen. Auch auf kostenfreien Parkflächen mit einer Höchstparkdauer, die über Parkscheiben überwacht wird, läuft die Kontrolle im Normalfall nicht durchgängig. Einige machen sich das zunutze und stellen ihre Fahrzeuge dort dauerhaft ab.
Das digitale, schrankenlose System mit ALPR erfasst dagegen die Kennzeichen aller passierenden Fahrzeuge an Ein- und Ausfahrt. Wer gegen die geltenden Regeln verstößt, erhält eine Vertragsstrafe. Der Vorteil: Für zahlende Parkplatznutzer und für alle, die sich an Höchstparkdauern halten, sind stets genügend Stellplätze verfügbar.
Beispiel Baumarkt: So bleiben Kundenparkplätze frei
Vor der Umstellung belegten Besucher nahegelegener Veranstaltungen die Kundenparkplätze eines Baumarkts oft dauerhaft. Die Kunden des Marktes suchten dadurch länger nach einem Stellplatz, und die Kontrolle der Höchstparkdauer mit Parkscheiben änderte daran nichts.
Heute kümmert sich Mobility Hub um die Einhaltung der kostenlosen Höchstparkdauer. Dazu erfasst das System automatisch alle Kennzeichen der ein- und ausfahrenden Autos und gleicht ab, ob die Fahrzeuge die vorgegebene Höchstparkdauer einhalten. Wer als Fremdparker die Parkzeit überschreitet, erhält eine Vertragsstrafe.
Das Ergebnis für Kunden: Der Parkplatz wird für Fremdparker unattraktiv, und tatsächliche Kunden finden leichter einen freien Stellplatz. Das sorgt für ein entspanntes Einkaufs- und Parkerlebnis. Und falls der Baumarktbesuch einmal länger dauert, können Kunden die kostenlose Höchstparkdauer im Markt ganz einfach verlängern lassen.
Einfach, effizient, entspannt: Parken mit automatischer Kennzeichenerkennung
Mit Mobility Hub und der automatischen Kennzeichenerkennung ist Parken so einfach wie nie zuvor. Parkende profitieren von einer Lösung, die maximalen Komfort bietet: keine Schranken, keine Tickets, keine Parkscheiben, einfach nur entspannt parken.
